Was bezeichnet man als „double junction“ ?

Elektrode

Elektroden mit flüssiger Elektrolytlösung (pH, Redox) können ein oder mehrere Diaphragmen enthalten. Diese Diaphragmen dienen dazu, den elektrischen Kontakt zwischen der Referenzelektrode und der Probenlösung herzustellen, ohne dass der Elektrolyt durch die Probe verunreinigt wird. Neben den Typen von Diaphragmen spielt auch die Anordnung eine große Rolle. Es gibt Elektroden mit einem Diaphragma, mit zwei oder drei gleichartigen Diaphragmen oder auch mit doppeltem Diaphragma – diese werden als „double junction“ bezeichnet. D.h. ein Diaphragma ist innerhalb der Elektrode und schirmt die Referenzelektrode vom äußeren Elektrolyten ab. Ein zweites Diaphragma sorgt dann für die Flüssigkeitsverbindung zur Probenlösung. Dieser Elektrodentyp benötigt also zwei Elektrolytlösungen.

Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Elektrode mit zwei Elektrolytlösungen gefüllt ist. Die Referenzelektrode bleibt immer in einem definierten Elektrolyten.

Dadurch besitzt die Elektrode eine höhere Lebensdauer als eine Elektrode mit einem oder zwei Diaphragmen, und sie verunreinigt nicht so schnell. Ein verschmutztes Diaphragma kann zu abweichenden Messergebnissen führen. Deswegen empfiehlt es sich, für sehr unreine Proben auf ein Gerät mit Double Junction-Aufbau zu setzen.

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